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Die Veränderungen des Marktes sind durch die erhöhte Individualität des Kundenanspruchs geprägt. Damit verbunden sind eine stark verkürzte Produktionsdauer, ein Anstieg der Produktionsvarianten, daran gekoppelte Veringerung der Losgrößen sowie wachsende Qualitätsanforderungen an Produkte und Prozesse. Daraus ergibt sich die Anforderung an Produktionsanlagen, hohe Bearbeitungsgeschwindigkeiten mit hoher Genauigkeit zu kombinieren und trotzdem eine hohe Anpaßflexibilität zu verwirklichen. Entsprechende Lösungen werden im Maschinenbau gegenwärtig nur vereinzelt gefundenen, obwohl viele Forschungs- und Entwicklungsergebnisse auf den Gebieten der maschinellen Intelligenz, Regelungs- und Systemtheorie, neuartige Sensorik und Aktorik vorliegen. Zusätzlicher Handlungsbedarf ergibt sich aber auch aus der Tatsache, dass die Problematik unterschiedliche Branchen betrifft und klassische Anlagenkonzepte ihre technischen Grenzen erreicht haben. Ursachen für die noch mangelnde Akzeptanz liegen in der höheren Komplexität intelligenter Produktionsanlagen und in Befürchtungen, dass damit mangelnde Robustheit, höhere Kosten und eingeschränkte Wandlungsfähigkeit verbunden sind. |
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